Oktavvia – I Decide

Oktavvia macht Dark Pop für den Moment, bevor sich alles ändert – die Ruhe vor dem Bruch.

Ihr im modernen Synthwave verwurzelter Sound lebt von Kontrasten. Er atmet, und dann schlägt er zu.

Ihre Refrains wirken wie eine getroffene Entscheidung. Darunter zerren zwei Kräfte aneinander: Die eine zieht nach innen – die Last des Verlusts, der leere Stuhl. Die andere drängt kraftvoll dagegen: der Abschied, die zuschlagende Tür, die Weigerung, sich vorschreiben zu lassen, wer sie ist. Ein Song kann im einen Atemzug schmerzen und im nächsten direkt an die Kehle gehen.
Ihre Texte entspringen gelebter Erfahrung, nicht der Nachahmung; deshalb wirken sie vor allem eines: ehrlich.

„I Decide“ ist ein Aufbruch, untermalt von einem treibenden Puls. Eingebettet in eine Dark-Pop-Produktion, die sich wie ein fester Schritt auf rissigem Asphalt anfühlt, bringt Oktavvia all jene Stimmen zum Schweigen, die ihr vorschreiben wollten, wer sie sein soll. „Du sagst, ich werde das bereuen – ich sage: Sieh mir zu, wie ich es lebe“ – der Song diskutiert nicht, er schließt die Tür. Scharf, körperlich spürbar und mit einem Refrain, der wie ein letztes Wort sitzt, ist „I Decide“ die Hymne für jemanden, der es leid ist, sich zu rechtfertigen.

Quelle: Eshed Music & Art

➔ Spotify Rankings (04.10.26 - 06:15)
80.2%
Tanzbarkeit
87.9%
Energie
73.7%
Gefühl

Dies könnte Dich auch interessieren:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Beitrags-Kommentare (0)

Noch keine Kommentare vorhanden. Schreibe als Erster einen Kommentar!